Creactive Citizen

   

Der anwendungsorientierte Forschungsansatz von Creactive Citizen fokussiert digitale Bürgerbeteiligung im Kontext von Infrastrukturvorhaben sowie Maßnahmen der Stadt- und Regionalentwicklung.

Dabei werden neue Online-Instrumente, wie beispielsweise Visualisierungen zu geplanten Energieanlagen und Standorten, entwickelt und erprobt.

 

Ziel

Das Ziel des Projekts besteht in der Entwicklung, Erprobung und dem Einsatz eines Online-Beteiligungstools. Der anwendungsorientierte Forschungsansatz fokussiert digitale Bürgerbeteiligung im Kontext von Infrastrukturvorhaben sowie Maßnahmen der Stadt- und Regionalentwicklung.

Herausforderung

Die Herausforderung besteht darin, ein Beteiligungstool zu entwickeln, welches möglichst alle Bürger und Bürgerinnen erreicht, um somit die Bürgerpartizipa­tion zu erhöhen.  Das Tool soll einfach und intuitiv zu nutzen sein. Wichtig ist, dass die Bürgerinnen und Bürger unkompliziert ihre Eingaben machen können. Auch für die Kommunen, die die Plattform für ihre Projekte einsetzen, muss der Aufwand so gering wie möglich sein

Vorgehen

Zunächst werden aktuelle Beteiligungsverfahren / -verhalten analysiert und reflektiert. Mit Hilfe dieser Erkenntnisse wird ein Beteiligungstool konzipiert und entwickelt, welches in der Pilotierungsphase an Modelkommunen getestet und optimiert wird.  Dabei soll eine Kombination zwischen virtuellen Beteiligungstools, sozialen Netzwerken und Plattformen und lokale Verfahren entstehen. Nach erfolgreicher Erprobung und positiver Evaluation entsteht eine serienreife Version, die Kommunen, Unternehmen und Verbände in NRW und darüber hinaus nutzen können.

Beschreibung

Creactive Citizen (Laufzeit 2018 - 2021), das Projekt für eine elektronische Bürgerbeteiligung verfolgt das Ziel, die Reichweite der Bürger- und Öffentlichkeitsbeteiligungen zu erhöhen. Dabei geht es im Kontext um Infrastrukturvorhaben (z.B. Windkraft, Netzausbau, Verkehr) sowie Maßnahmen der Stadt- und Regionalentwicklung (z.B. Gebäudeneubau, Gestaltung und Revitalisierung öffentlicher Flächen und Quartierentwicklung), welche durch die Beteiligung der Bevölkerung in der Planungs-/Ausbauphase berücksichtigt werden.

Durch eine Vernetzung von webbasierten, mobilen und Social-Media-Formaten für bessere Übersicht und Bedienbarkeit, wird in diesem Projekt die innovative Bürgerinteraktion über ein mobiles und webbasiertes Online-Beteiligungsinstrument verfolgt, um möglichst alle Bürger zu erreichen.

Das interdisziplinäre Forschungsprojekt wird aus Zuwendungen des Landes Nordrhein-Westfalen unter Einsatz von Mitteln aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) 2014-2020 „Investitionen in Wachstum und Beschäftigung“ im Rahmen der Förderrichtlinie CreativeMedia.

 

Partner

Die GeoMobile GmbH ist international führender Software-Entwickler und Forschungspartner im Bereich mobiler räumlicher Assistenzsysteme.

Sie koordiniert das Projekt und ist für die Softwareentwicklung zuständig.

An dem Projekt beteiligt sind an der Uni Siegen das Seminar für Politikwissenschaft (Fakultät I) und Wirtschaftsinformatik, Fachgebiet Computergestützte Gruppenarbeit und Soziale Medien (Fakultät III).

 

Beispiele

 

  • Einfache und intuitive Bedienung
  • Erreichung von Personengruppen
  • Frühzeitige Miteinbeziehung von Projekten
  • Unkomplizierte Mitsprache
  • Demokratischer Meinungsaustausch
  • Ergänzung von Informationen
  • Visualisierung von Standorten
EFRE.NRW
EU Fonds für reg. Entwicklung